Was nach einem Kontakt an der Kupplung zunächst bekannt sein muss
Beschreiben Sie zuerst, ob eine Kupplung am Fahrzeug vorhanden war und ob der Kontakt daran beobachtet wurde oder nur vermutet wird. Diese Unterscheidung verhindert, dass eine nachträglich entdeckte Spur automatisch zum sicheren Anstoßpunkt erklärt wird. Halten Sie ursprüngliche Unfallbilder bereit, auch wenn darauf der Kugelkopf nur im Zusammenhang mit dem gesamten Heck erkennbar ist. Ergänzen Sie bereits bekannte Auffälligkeiten an Stoßfänger, Heckabschluss oder angebautem Zubehör. Die Informationen ergeben zusammen eine Ausgangslage für die Untersuchung; ein einzelnes Detailbild legt deren Ergebnis noch nicht fest.
Eine starre, abnehmbare oder schwenkbare Ausführung kann unterschiedliche Bauteile und Unterlagen mit sich bringen. Geben Sie die Ihnen bekannte Ausführung an, ohne für die Anfrage etwas zu lösen oder zu verstellen. Wenn die Kupplung bereits vor dem Ereignis abgenommen war, ist das ebenfalls wichtig. Ein lose im Kofferraum liegendes Teil darf nicht in einer Bildserie so erscheinen, als sei es während des Anstoßes montiert gewesen. Unbekannte Einzelheiten können ausdrücklich offenbleiben und später anhand geeigneter Fahrzeug- oder Anbauunterlagen geklärt werden.
Nennen Sie außerdem, ob beim Ereignis ein Fahrradträger oder anderes bekanntes Zubehör angebracht war. Beschreiben Sie den damaligen Zustand getrennt vom heutigen Abstellzustand. Nach dem Ereignis kann Zubehör beispielsweise aus organisatorischen Gründen an einem anderen Ort aufbewahrt sein. Für die Besichtigung muss dann geklärt werden, welche Teile tatsächlich zugänglich sind. Aus der bloßen Existenz einer Kupplung folgt weder eine feststehende Beschädigung aller angrenzenden Teile noch ein bestimmter Reparaturbetrag.


