Sichtbarer Stoßfängerschaden und nicht einsehbare Bereiche unterscheiden
Beschreiben Sie zunächst, welche Spuren sichtbar sind: etwa eine veränderte Form, einen Riss oder eine auffällige Befestigung. Zeigen Sie den gesamten Heckbereich und anschließend Details. Damit wird die Lage am Fahrzeug nachvollziehbar. Eine einzelne Nahaufnahme des auffälligsten Kratzers lässt häufig offen, ob angrenzende Bereiche ebenfalls auffällig sind. Gleichzeitig darf ein begrenzter äußerer Schaden nicht ohne Befund zu einer vollständigen Liste verdeckter Beschädigungen erweitert werden. Die Aufnahme unterscheidet deshalb zwischen dem, was sichtbar festgestellt werden kann, und dem, was gegebenenfalls weiter untersucht werden muss.
Verkleidungen und Abdeckungen können den direkten Blick auf dahinterliegende Bereiche begrenzen. Ob eine gezielte Demontage erforderlich ist, richtet sich nach der konkreten technischen Frage und den fahrzeugbezogenen Grundlagen. Der Kunde muss dafür keine Teile selbst entfernen. Geben Sie an, ob bereits etwas gelöst oder abgebaut wurde und welche Fotos aus der Zeit davor existieren. Wenn ein Betrieb Arbeiten zur Sicherung vorgenommen hat, werden Grund und Zeitpunkt dokumentiert. Ziel ist eine nachvollziehbare Beschreibung des tatsächlich angetroffenen Zustands, keine nachgestellte Unfallsituation oder eine aus wenigen Bildern vorweggenommene Komplettdiagnose.


