Die Grafik im Ganzen zeigen, bevor einzelne Buchstaben fotografiert werden
Zeigen Sie die vollständige beschriftete Fahrzeugseite und danach den beschädigten Bereich mit seinen Übergängen. Wenn ein Schriftzug über zwei Türen läuft, müssen beide Türen im Zusammenhang erkennbar sein. Für eine spätere Wiederherstellung ist nicht nur interessant, welcher Buchstabe einen Riss hat, sondern auch, wie die Gestaltung auf dem Fahrzeug angeordnet war. Eine einzelne Nahaufnahme kann diese Ausgangslage kaum erklären.
Ergänzen Sie Details der sichtbaren Beschädigung, ohne die Folie abzulösen. Kennzeichnen Sie Bereiche, die bereits vor dem Ereignis abgenutzt oder verändert waren. Bei mehreren Beschriftungsständen helfen ältere Fotos mit ihrem Datum. Das ursprüngliche Werbemotiv und die zuletzt tatsächlich vorhandene Beklebung müssen nicht identisch sein. Für den Schaden ist der nachvollziehbare Vorzustand maßgeblich, nicht eine irgendwann geplante Neugestaltung.
Schreiben Sie dazu, ob die Aufnahmen vor oder nach einer Reinigung, Demontage oder provisorischen Maßnahme entstanden sind. Originaldateien bleiben erhalten. Eine nachträglich erstellte Entwurfsansicht kann die Gestaltung erläutern, sollte aber eindeutig als Entwurf erkennbar sein. Sie darf kein Beweisfoto des Fahrzeugzustands ersetzen. Damit bleiben tatsächliche Aufnahme und grafische Rekonstruktion verständlich voneinander getrennt.


